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Pfarrer Hermann Walch, der Spiritual der Communio in Christo, bekam ein Kruzifix von einem Gast im Hospiz „Stella Maris“ der Communio in Christo geschenkt und ließ es im Park von „Haus Effata“ in Blankenheim aufstellen – Dort soll es die Alten und Kranken mit dem Dank in Berührung bringen, den der schwer leidende Priester für den Trost empfindet, der vom Kreuz für die Kranken ausgeht

Das neue aufgestellte Kreuz

Ein neues Kreuz ziert den Park von „Haus Effata“ in Blankenheim, die Seniorenpflegeinrichtung des Ordens „Communio in Christo“.  Es wurde gegen Ende der Fastenszeit am 5. Fastensonntag, dem früheren „Passionssonntag“, aufgestellt und an Karfreitag im Beisein von Generalsuperior Karl-Heinz Haus und vieler anderer Communio-Angehörigen von Pfarrer Gregor Stepkes eingeweiht.

Es ist ein Kreuz der Kranken und der Leidenden, das Kreuz Christi, von dem Trost ausgeht für alle, die mühselig und beladen sind. „Als Dank für den Trost, der vom Kreuz für die Kranken ausgeht“, diesen Satz hat  Pfarrer Hermann Walch, der Spiritual der Communio in Christo, als Sinnspruch und Motto für eine Tafel beim neuen Effata-Kreuz aufgegeben.

Der weltweit in alle Communio-Verzweigungen bekannte und beliebte Priester aus Tirol vollendet in Steinwurfweite des Kreuzes sein schweres Leiden, das er der Anerkennung der Communio in Christo durch die kirchliche Hierarchie aufgeopfert hat.

Von links Pfarrer Jaison Thazhathil, Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Pfarrer Pater Gregor Stepkas, Herr Walfried Steinborn, Pfarrer Markus Mjkonti und Sr. Lidwina

Generalsuperior Karl-Heinz Haus sagte in der Einführung zur Heiligen Messe am 5. Fastensonntag:  „Ursprünglich hieß dieser Sonntag Passionssonntag. Ein passender Name, denn es geht ja um das Leiden und um das Kreuz, um die Frage, was Gott damit zu tun hat und welchen Sinn dieses Kreuz hat.“


Und weiter: „Verbinden wir diesen Passionssonntag mit einem Kreuz, das hier in unserem Park an zentraler Stelle aufgestellt wird. Dieses Kreuz hat eine besondere Beziehung zu Pfarrer Walch, der so lange Jahre dieses Haus Effata seelsorglich betreut hat und der jetzt selber sehr schwer krank darniederliegt. Das Kreuz ist ihm anvertraut worden über einen Angehörigen von einem Mann, der in unserem Hospiz in Mechernich verstorben ist und den Pfarrer Walch seelsorglich begleitet hat.“

Pfarrer Hermann Walch, so Generalsuperior Haus, habe für dieses Kreuz keinen schöneren Platz finden können als den Park von „Haus Effata“. Pfarrer Haus: „Und alle waren einverstanden, Barbara Hoffmann, die Pflegedienstleiterin, auch die Heimleitung, Ulrike Müller, die Geschäftsführung, Norbert Arnold. Gemeinsam haben wir den Platz für das Kreuz bestimmt.“

Während der Einweihung

Henrik Pozor habe das Kreuz aufgestellt, Berthold Stephanie, der Gärtner der Communio in Christo in Mechernich, die Pflasterarbeiten bewerkstelligt, damit man auch Blumen und Kerzen vor dem Kruzifix ablegen, beziehungsweise aufstellen kann.

Generalsuperior Haus: „Und es gibt auch eine Widmung, die wir in eine Tafel hineinschreiben, die bei dem Kreuz angebracht wird. Ich habe mich sehr gefreut, dass Pfarrer Walch diese Widmung noch selbst geschrieben hat, so wie er auf seinem schweren Krankenlager immer neu darauf gedrängt hat, dass das Kreuz endlich aufgestellt wird. Nach Pfarrer Walch ist dieses Kreuz den Kranken gewidmet, die von diesem Kreuz Trost empfangen.“

Eingesegnet wurde das Kreuz an Karfreitag, und zwar eingebettet in den Pilgertag, den die Communio in Christo seit vielen Jahren unter anderem zum Kreuzweg auf den Alendorfer Kalvarienberg und zum Besuch am Grab von Communio-Gründerin Mutter Marie Therese anbietet. Generalsuperior Karl-Heinz Haus sagte, wie froh er sei, dass Pfarrer Gregor Stepkes die Einsegnung im Kreis der Karfreitagspilger vornahm. Haus: „Wir sind so dankbar, dass Pfarrer Stepkes hier als Priester und Seelsorger in Haus Effata mit seinen Schwestern lebt und wohnt, ebenso wie Pfarrer Richard Hahn!“.

ml/pp

 
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